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Autor: BKS Kanton Aargau

Departement Bildung, Kultur und Sport Kanton Aargau

Dok.Nr. 934

Kommunikation der Ergebnisse der Externen Schulevaluation: Leitfaden und Tipps

Metatext Die Fachstelle für Externe Schulevaluation des Kantons AG hat eine Broschüre publiziert, die Schulleitungen bei der Kommunikation der Ergebnisse der externen Evaulation unterstützen soll. Der praxisorientierte Leitfaden zeigt Schritt für Schritt auf, wie eine erfolgreiche Kommunikation der Evaluationsergebnisse geplant und durchgeführt werden kann.

Rubrik Grundlagentext Medientyp: PDF
Stichworte Bildungsqualität (201) | Einbezug der Eltern (45) | Lehrpersonen (73) | Professionalisierung (31) | Schule (132) | Schulkultur (26) | Schulleitung (37) | Transparenz (95) |
Kategorie 10. Okt 2011
Dok.Nr. 760

Step I+ 2010

Metatext Erhebung der Anschlusslösungen der Aargauer Lernenden an der Kantonalen Schule für Berufsbildung, November 2010

Mit der Erhebung STEP I+ 2010 wurden nach 2009 zum zweiten Mal die Anschlusslösungen der Lernenden an der Kantonalen Schule für Berufsbildung (ksb) flächendeckend erfasst. Von den insgesamt 936 registrierten Jugendlichen des Arbeitsjahres 2009/10 liegen Angaben von 911 Lernenden zur Auswertung vor; dies sind etwas tiefere Zahlen als im Arbeitsjahr 2008/09.

Von den Abgängerinnen und Abgängern treten nur einzelne in eine Mittelschule ein. Der grösste Teil (79%) startet nach der ksb mit der beruflichen Grundbildung. Dies sind rund 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Zurückgegangen um rund 3 Prozentpunkte ist gleichzeitig der Anteil der Lernenden, die nach der ksb eine weitere Zwischenlösung antreten; er beträgt 2010 noch knapp 5%. Etwas grösser ist die Gruppe, die nach der ksb in ein Praktikum oder in eine Erwerbstätigkeit ohne Ausbildung einsteigt; ihr Anteil beträgt 7%. Schliesslich verbleiben 9%, die die ksb ohne Anschlusslösung verlassen.

Der vor der ksb besuchte Schultyp, das Geschlecht und der Ausländerstatus sind relevant für die Anschlussmöglichkeiten. Die besten Chancen auf einen Übertritt in die Sekundarstufe II haben ehemalige Bezirks- (93%) und Sekundarschülerinnen und -schüler (89%) sowie Lernende, die aus der beruflichen Grundbildung (86%) an die ksb kamen. Schweizerinnen und Schweizer starten ebenfalls häufiger eine nachobligatorische Ausbildung im Anschluss an die ksb als Ausländerinnen und Ausländer (83% versus 73%).

Ausländische Jugendliche wählen prozentual häufiger als Schweizer Jugendliche eine weitere Zwischenlösung, ein Praktikum oder steigen in die Erwerbstätigkeit ein (26% versus 12%). Auch bei den Jugendlichen, welche vor der ksb eine Kleinklasse oder ein Werkjahr besucht haben, tritt ein prozentual grosser Anteil nicht in die Sekundarstufe II ein, sondern in eine andere Anschlusslösung (ehemalige Kleinklassenschüler/innen: 48%; ehemalige Werkjahrabsolvent/innen: 38%).

Mit der Situation, die ksb ohne Anschlusslösung verlassen zu müssen, sind vermehrt ausländische Jugendliche (12% Ausländer/innen versus 7% Schweizer/innen) und etwas häufiger Männer als Frauen (11% versus 7%) konfrontiert. Die überwiegende Mehrheit verlässt die ksb – wie im Regelfall vorgesehen – nach einem Jahr. 5% verbleiben für ein weiteres Jahr an der ksb. Damit hat sich die Verbleibensquote gegenüber dem Vorjahr rund verdoppelt. Die Verbleibenden sind häufig Jugendliche, die aus einer Klasse mit Integrations- bzw. Einschulungsschwerpunkt oder aus dem Ausland an die ksb kamen. Ausländerinnen und Ausländer verbleiben deutlich häufiger ein zweites Jahr an der ksb als Schweizerinnen und Schweizer.
Rubrik Bericht Medientyp: PDF
Stichworte Berufsbildung (42) | Bildungschancen (188) | Integration (122) | Jugendarbeitslosigkeit (13) | Schule (132) | Sekundarstufe I (27) | Systemübergänge (96) | Übergang (11) |
Kategorie 16. Apr 2011

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