09. September 2010 | Anmeldung
Öffentliche Veranstaltung: “Das Kind im Zentrum. Grund- und Basisstufe: Ein Erfolgsmodell?”
Erkenntnisse aus den Schulversuchen mit der Grund- und Basisstufe
- Datum:
- Donnerstag, 9. September 2010
- Zeit:
- 17.00 - 20.00 Uhr
- Ort:
- Winterthur, ZHAW School of Management and Law, St.-Georgen-Platz 2 (5 min Fussweg vom Bahnhof), Hörsaal SW 101

Erkenntnisse aus der Praxis sowie aus Wissenschaft und Forschung erfordern seit längerer Zeit ein Überdenken der Eingangsstufe. Die Neugestaltung und inhaltliche Neuausrichtung ist eines der zentralen Themen im schweizerischen Bildungswesen. Inzwischen wurde der Schlussbericht über die Erprobung von zwei möglichen Modellen, der Grund- und der Basisstufe, veröffentlicht.
Die Eingangsstufe hat einen grossen Stellenwert. Hier wird festgelegt, wie weit die schulische Laufbahn auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten ausgerichtet ist und ob eine einigermassen genügende Gerechtigkeit der Chancen gewährleistet ist.
Wie weit zeigt der Schlussbericht den Wert der höheren pädagogischen Kontinuität verbunden mit individueller Förderung zum Wohl des Kindes bei beiden erprobten Modellen auf?
An unserer Veranstaltung stellen die Verantwortlichen dieses wichtigen Versuchs und Personen mit praktischer Erfahrung die Ergebnisse vor und stellen sich der Diskussion.
Mitwirkende:
Christian Amsler, Regierungsrat Kt. Schaffhausen
Prof. Dr. Elke Hildebrandt, PH FHNW
Rainer Huber, Geschäftsführer Forum Bildung
Urs Keller, Initiativkomitee der pRiMa-Initiative
Urs Moser, Universität Zürich, Institut für Bildungsevaluation
Andres Schifferle, Grundstufenlehrer in Zürich Seefeld
Prof. Dr. Margrit Stamm, Universität Fribourg
Brigitte Wiederkehr Steiger, Projektleiterin EDK-Ost 4bis8
Prof. Dr. Franziska Vogt, PHSG, Institut für Lehr- und Lernforschung
Diskussionsleitung: Hannes Britschgi, Ringier Verlag
Bitte benutzen Sie zur Anmeldung o.g. Link.
- Tagungstarife:
- CHF 30.- Voller Tagungsbeitrag
- CHF 15.- Reduzierter Beitrag für Mitglieder und Teilnehmende in Ausbildung
- Mitglied von Forum Bildung werden?
- Links:
- Schlussbericht des Projekts EDK-Ost 4bis8 bestellen
- Programm:
- Einladungsfolder
- Beilagen:
Unsere beiden Fact Sheets liefern Ihnen konzentrierte Hintergrundinformationen zur Ausgangslage und zu den Ergebnissen des Schulversuchs.
15. Oktober 2010 | Anmeldung
Tagung: “Wie viel ist uns Bildung wert?”
- Datum:
- Freitag, 15. Oktober 2010
- Zeit:
- 13.30 - 18.15 Uhr
- Ort:
- Winterthur, ZHAW, School of Management and Law, St.-Georgen-Platz 2, Aula (5 Minuten Fussweg vom Bahnhof)

Bildung nimmt auf allen Ebenen einen grossen Anteil an den Ausgaben in Anspruch. Die berechtigte Frage, ob eine Kostenzunahme auch eine Steigerung der Wirkung nach sich zieht, bleibt unbeantwortet. Wie ist diese Wirkung abzugrenzen? Werden Bildungsausgaben bei einer nachhaltigen Betrachtung zu hoch rentablen Investitionen? Welche Folgekosten verursachen Unterlassungen im Bildungsbereich? Wie sieht es aus mit der Bildungsrendite? Setzen wir genügend Mittel am richtigen Ort ein? Wie gross sind die Anforderungen und der Nutzen der Wirtschaft?
Die anerkannten Bildungsökonomen Prof. Dr. Ludger Wößmann, Prof. Dr. Stefan C. Wolter, Prof. Dr. Rudolf Minsch und Prof. Dr. Ernst Buschor werden diese und weitere Fragen analysieren und unter der Leitung von Cornelia Kazis, der Verantwortlichen für Bildungsfragen bei Radio DRS 1 und 2, diskutieren.
Bitte benutzen Sie für die Anmeldung den o.g. Link.
- Tagungstarife:
- CHF 60.- Voller Tagungsbeitrag
- CHF 30.- Reduzierter Beitrag für Mitglieder und Teilnehmende in Ausbildung
- Mitglied von Forum Bildung werden?
- Programm:
- Tagungsprogramm
02. November 2010 | Anmeldung
Tagung “Bessere Chancen durch frühe Sprachförderung”
Ansätze und Einblicke in die praktische Umsetzung
- Datum:
- Dienstag, 2. November 2010
- Zeit:
- 9.00 - 17.00 Uhr
- Ort:
- Hotel Bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, Basel
Sprache spielt eine entscheidende Rolle. Kinder aus sozial benachteiligten, bildungsfernen oder fremdsprachigen Familien erbringen im Durchschnitt erheblich schlechtere Schulleistungen als Kinder aus bildungsnahen und deutschsprachigen Familien. Studien zeigen, dass die Bildungschancen dieser Schülerinnen und Schüler durch Fördermassnahmen vor dem Kindergarten wirksam verbessert werden können. Insbesondere die frühe sprachliche Förderung gilt als Schlüssel zum späteren Bildungserfolg und zur Integration in die Berufswelt. Hier setzt das Projekt «Mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den Kindergarten» an. Ziel des Projekts ist es, allen Kindern zwischen drei und vier Jahren im Kanton Basel-Stadt die Möglichkeit zu geben, so weit Deutsch zu lernen, dass sie vom ersten Tag im Kindergarten an am Geschehen partizipieren können.
Die Tagung zeigt im ersten Teil den Stand der frühen sprachlichen Förderung in Basel-Stadt auf und gewährt Einblick in andere Projekte im deutschen Sprachraum. Dabei liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung der frühen Sprachförderung.
Im zweiten Teil referiert Prof. A. Grob über die Bedeutung der frühen Sprachförderung bei Kindern aus bildungsfernen Familien und P. Felder, Leiter Volksschulen Basel-Stadt, legt die konzeptionellen Überlegungen zum Sprachprojekt im Kanton Basel-Stadt dar. Zum Abschluss beleuchten anerkannte Fachleute in kurzen Inputs weitere Facetten der frühen Sprachförderung und stellen sich in einem Podium den kritischen Fragen des Publikums.
Zwischen 10.00 und 12.45 Uhr besteht der Möglichkeit, entweder eine Spielgruppe / ein Tagesheim zu besuchen oder in dieser Zeit an zwei Workshops teilzunehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldung für die Studienbesuche / Workshops nehmen wir mit 1.-4. Priorität entgegen und berücksichtigen Ihre Wünsche in der Reihenfolge des Anmeldedatums. Über die Durchführung der Studienbesuche / Workshops und die Einteilung informieren wir Sie nach Ablauf der Anmeldefrist.
Das Detaillierte Veranstaltungsprogramm wird Mitte September an dieser Stelle aufgeschaltet.
- Workshops:
- 1. Besuch in einer Spielgruppe/einem Tagesheim
- 2. Das Projekt «Mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den Kindergarten».
a) Das Zusammenwirken von Behörden und Anbietern.
b) Das selektive Obligatorium. (H. Knutti, R. Stöckli)
- 3. Die Bedeutung der Sprachförderung für Kinder aus bildungsfernen und /oder fremdsprachigen Familien. (A. Grob)
- 4. Sprache findet immer statt: Wie junge Kinder Sprache lernen. (A. Walser)
- 5. Von der Spielgruppe in den Kindergarten («SpiKi»): Frühe Förderung in der Stadt St. Gallen. (C. Wiedemann Zaugg)
- 6. «Sag' mal was» - Sprachförderung für Vorschulkinder: Ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH. (A. Weber)
- 7. Was BetreuerInnen über Sprachförderung wissen sollten: Der Lehrgang der Berufsfachschule Basel BFS. (J. Strub)
- 8. Frühe Förderung - Frühe Bildung: Im sinnvollen Zusammenspiel von Familien und Institutionen. (H. Simoni)
- Tagungstarife:
- CHF 200.- Voller Tagungsbeitrag (inkl. Kaffeepausen, Stehlunch, Tagungsunterlagen)
- CHF 120.- Reduzierter Tagungsbeitrag für Mitglieder von Forum Bildung (inkl. Kaffeepausen, Stehlunch, Tagungsunterlagen)
- Mitglied von Forum Bildung werden?
- Anmeldeschluss:
- 11. Oktober 2010
- Hinweise:
- Teilnahmebedingungen
- Kontakt:
TAGUNGSADMINISTRATION:
Forum Bildung, Diana Neuber, Turnerstrasse 1, PF 1767, 8401 Winterthur, diana.neuber@forumbildung.ch, www.forumbildung.ch
TAGUNGSPROGRAMM:
Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Bildungskoordination,
Stefanie Vitelli, Leimenstrasse 1, 4001 Basel,
stefanie.vitelli@bs.ch, www.ed.bs.ch
- Programm:
- Kurzprogramm
Teilnahmebedingungen
Anmeldung
Anmeldeschluss ist der 11. Oktober 2010. Bitte benutzen Sie für die Anmeldung ausschliesslich das elektronische Anmeldeformular auf der Veranstaltungsseite von www.forumbildung.ch.
Teilnahmebestätigung und Zahlungsmodalitäten
Sie erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung eine automatische Kopie Ihrer Registrierungsdaten und spätestens 14 Tage vor der Veranstaltung eine definitive Teilnahmebestätigung mit Rechnung und Einzahlungsschein/Internationaler Bankverbindung. Sie können den Tagungsbeitrag entweder vor der Tagung überweisen oder am Veranstaltungstag in bar begleichen. Bei Abmeldungen nach dem 19. Oktober 2010 oder Nichterscheinen können wir keine kostenfreie Stornierung mehr vornehmen, und der volle Tagungsbeitrag ist zu entrichten. (Ausnahme: Krankheit oder Unfall mit Arztzeugnis).
Zuteilung zu den Studienbesuchen / Workshops
Zwischen 10.00 und 12.45 Uhr besteht der Möglichkeit, entweder eine Spielgruppe/ein Tagesheim zu besuchen oder in dieser Zeit an zwei Workshops teilzunehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldung für die Studienbesuche/Workshops nehmen wir mit 1.-4. Priorität entgegen und berücksichtigen Ihre Wünsche in der Reihenfolge des Anmeldedatums. Über die Durchführung der Studienbesuche/Workshops und die Einteilung informieren wir Sie nach Ablauf der Anmeldefrist.